Dienstag, 30. Mai 2017

27.5.2017 Noto - die Hauptstadt des Barock

Nach dem Frühstück im schönen Garten der Villa Pulieta steht heute Noto auf dem Programm, die Stadt, die vom Europarat als Hauptstadt des Barock bezeichnet wurde

Die Stadt wurde beim Erdbeben 1693 so gründlich zerstört, dass sie aufgegeben und näher an der Küste wieder aufgebaut wurde, unglücklicherweise - wie sich beim Erdbeben 1990 herausstellte an einem geologisch unsicheren Plateaurand. Bevorzugtes Baumaterial für die Kirchen und Paläste war heller Kalktuff aus der Umgebung.
Wir parken an der Porta Reale und wandern den Corso Emanuele - mit seinen zahlreichen Bauten aus dem 18. Jh. - entlang zur Kirche San Franziskus mit dem Kloster Santissimo Salvatore im Hintergrund
Innenansicht der Franziskanerkirche
Die Kathedrale San Nicolò, der Dom von Noto, wurde nach dem Erdbeben von 1694 bis 1703 als Hauptpfarrkirche errichtet, später erweitert und bis 1770 im Stil des sizilianischen Barocks vollendet. Die Kathedrale ist über eine breite Freitreppe erreichbar. Charakteristisch ist die doppeltürmige, durch Säulen gegliederte, Fassade. 

Gleich gegenüber dem Dom steht der Palazzo Ducezio, das heutige Rathaus, erbaut von Vincenzo Sinatra (1720-1765). 
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Auf dem Piazza Municipio machen wir Rast für Gelati / Espresso ..... 
Der Piazza XVI Maggio mit dem barocken Herkulesbrunnen wird von der konvexen Vorderfront der Kirche San Domenico (1703-1727) aus honigfarbenem Tuffstein überragt
das Teatro Comunale aus dem Jahr 1842 auf der anderen Seite des Platzes


  





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